Home
Haustiere
Lebensraum Stux
Vögel
Amphibien
Reptilien
Schmetterlinge Info
Tagfalter allgemein
Spinner 1
Schwärmer
Bären
Zahnspinner
Eulen 1
Spanner 1
Falternächte
Micros 1
Micros: Wickler 1
Micros: Zünsler 1
Köcherfliegen
Käfer 1
Käfer 2
Käfer 3
Käfer 4
Bockkäfer
Rüsselkäfer
Hummeln und Bienen
Hornissen
Wespen 1
Libellen
Schwebfliegen 1
Fliegen sonst. 1
Heuschrecken
Wanzen 1
Zikaden
Spinnen 1
Landschnecken
Felsenspringer
Der Garten
Orchideen im Garten
Flora des Stux 1
Moose 1
Flechten
Pilze
Fossilien
Die Brücke von Unkel
Impressum
Links
Gästebuch

Naturraum Stux



Käfer (Coleoptera) 4



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



Familie Blattkäfer (Chrysomelidae)



Bei den Blattkäfern oder Chrysomelidae handelt es sich meist um sehr kleine bis kleine ( 1 - 10 mm) große Käfer; nur wenige Arten werden größer. Die größte Blattkäferart in Deutschland ist mit 2 cm Timarcha tenebricosa, der Tatzenkäfer.
Weltweit sind 35.000 Blattkäfer-Arten bekannt, alleine in Deutschland gibt es über 500 Arten. Sie sind in den unterschiedlichsten Biotopen zu Hause. Sowohl die Käfer als auch die Larven ernähren sich von Pflanzen, wobei einige Arten gefürchtete Schädlinge sind (wie der Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) oder das Lilienhähnchen (Lilioceris lilii).





Chrysolina fastuosa



 

Chrysolina fastuosa
Chrysolina fastuosa
Chrysolina fastuosa

24. 08. 13
Chrysolina fastuosa
Fundort:
Wiese vor Weinberg,
an Hohlzahn

24. 08. 13
Chrysolina fastuosa
(conf. Harry1)
Fundort:
Wiese vor Weinberg,
an Hohlzahn

24. 08. 13
Chrysolina fastuosa
(conf. Harry1)
Fundort:
Wiese vor Weinberg,
an Hohlzahn


 

Chrysolina fastuosa, der Prächtige Blattkäfer, wird etwa 5 mm lang und ist eine allgemein häufige Art. Der ganze Käfer glänzt metallische grün, blau und rot sowie in Zwischentönen. Meist sitzen die Tiere auf ihren Nahrungspflanzen, verschiedenen Lippenblütlern, von denen sich auch die Larven ernähren. Die Käfer kann man von April - August antreffen.





Chrysolina sturmi



 

Chrysolina sturmi
Chrysolina sturmi
Chrysolina sturmi

14. 04. 09
Chrysolina sturmi
(det. Klaas Reißmann)

14. 04. 09
Chrysolina sturmi
(det. Klaas Reißmann)

26. 04. 09
Chrysolina sturmi

Chrysolina sturmi
Chrysolina sturmi
Chrysolina sturmi

10. 04. 16
Chrysolina sturmi
(conf. Helga Becker,
Jürgen Peters)
Fundort:
Öko-Weinberge Belz

10. 04. 16
Chrysolina sturmi
(conf. Helga Becker,
Jürgen Peters)
Fundort:
Öko-Weinberge Belz

10. 04. 16
Chrysolina sturmi
(conf. Helga Becker,
Jürgen Peters)
Fundort:
Öko-Weinberge Belz


 

Chrysolina sturmi ist etwa 1 cm lang, metallisch gefärbt (die Varianten erstrecken sich von Violett über Grün bis Blau). Bei Gefahr werden Beine, Fühler und Kopf an den Körper angezogen. Der Käfer und seine Larven leben u. a. an Labkraut-Arten.





Chrysomela vigintipunctata



 

Chrysomela vigintipunctata
Chrysomela vigintipunctata

08. 06. 09
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Thomas Hoerren)
 

08. 06. 09
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Thomas Hoerren)

Chrysomela vigintipunctata
Chrysomela vigintipunctata
Chrysomela vigintipunctata

02. 04. 12
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Jochen Hesse)
Fundort:
Weinberge Belz

02. 04. 12
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Jochen Hesse)
Fundort:
Weinberge Belz

02. 04. 12
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Jochen Hesse)
Fundort:
Weinberge Belz


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 1 (vom Aussterben bedroht)
Chrysomela vigintipunctata erreicht eine Länge von knapp 1 cm und ist hier vereinzelt zu finden. Der Käfer und seine Larven leben an Weiden.





Ameisen-Blattkäfer (Clytra quadripunctata)



 

Ameisen-Blattkäfer Clytra quadripunctata
Ameisen-Blattkäfer Clytra quadripunctata
Ameisen-Blattkäfer Clytra quadripunctata

25. 06. 04
Ameisen-Blattkäfer
(Clytra quadripunctata)

03. 05. 09
Ameisen-Blattkäfer
(Clytra quadripunctata)

09. 05. 09
Ameisen-Blattkäfer
(Clytra quadripunctata)


 

Die Larve des Ameisenblattkäfers, Clytra quadripunctata, der etwa 1 cm groß wird und von Mai - August vereinzelt am Stux fliegt, hat eine interessante Lebensweise: sie leben in den Nestern der Roten Waldameise, wo sie durch ein Gehäuse aus den eigenen Exkrementen vor den Ameisen geschützt sind. Die Käfer habe ich bislang auch stets in der Nähe solcher Nester gefunden.





Cryptocephalus aureolus



 

Cryptocephalus aureolus Fallkäfer
Cryptocephalus aureolus Fallkäfer

16. 05. 09
Cryptocephalus aureolus
(det. Klaas Reißmann)

16. 05. 09
Cryptocephalus aureolus
(det. Klaas Reißmann)


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet)
Cryptocephalus aureolus, ein Fallkäfer, ist eine recht seltene Art, die gerne auf gelben Korbblütlern sitzt; bei uns im Garten findet man ihn vereinzelt auf den Blüten des Habichtskrauts. Die Art wird knapp 1 cm lang; Die Hinterleib der Larven steckt in einer Kothülle; sie ernähren sich vegetarisch. Insgesamt ist die Biologie der Fallkäfer bislang noch wenig erforscht.

Der deutsche Name "Fallkäfer" rührt daher, dass sich diese Käfer bei Gefahr schnell zu Boden fallen lassen.





Cryptocephalus flavipes



 

Cryptocephalus flavipes
Cryptocephalus flavipes

08. 05. 12
Cryptocephalus flavipes
(conf. Michael Becker)
Fundort:
Auf dem Stux,
an Eiche

08. 05. 12
Cryptocephalus flavipes
(conf. Michael Becker)
Fundort:
Auf dem Stux,
an Eiche


 

Cryptocephalus flavipes wird bis max. 5 mm lang und ist bei uns allgemein häufig. Hier ist er im allgemeinen im Frühjahr an Eichen zu finden, soll aber auch an Weissdorn, Hasel und Weide gehen.





Cryptocephalus sericeus



 

Cryptocephalus sericeus
Cryptocephalus sericeus
Cryptocephalus sericeus

27. 06. 13
Cryptocephalus cf. sericeus
(conf. Boris Büche)

27. 06. 13
Cryptocephalus cf. sericeus
(conf. Boris Büche)

27. 06. 13
Cryptocephalus cf. sericeus
(conf. Boris Büche)


 

Cryptocephalus sericeus, der Seidige Fallkäfer, wird max. 8 mm lang und ist allgemein nicht selten. Der ganze Käfer glänzt metallisch, meist in Grün- und Goldtönen, manchmal aber auch vermischt mit Rot und Blau. Die Käfer sind im Frühjahr und Sommer auf Blättern oder Blüten zu finden, die Larven leben an verschiedenen Blättern in einem Sach aus ihrem eigenen Kot.





Cryptocephalus vittatus



 

Cryptocephalus vittatus Fallkäfer
Cryptocephalus vittatus Fallkäfer

26. 05. 11
Cryptocephalus vittatus
(conf. Reinhard Weidlich)

26. 05. 11
Cryptocephalus vittatus


 

Cryptocephalus vittatus, der Gebänderte Fallkäfer, wird knapp 0,5 cm lang. Die nicht gerade häufige Art ist hier vereinzelt an den Blüten des Kleinen Habichtskrauts (Hieracium pilosella) ab Mai bis in den Sommer zu finden; die Larve lebt an Margariten.





Galerucella nymphaeae



 

Galerucella nymphaeae
Galerucella nymphaeae
Galerucella nymphaeae

14. 04. 13
Seerosenblattkäfer
(Galerucella cf. nymphaeae)
(det. Harry1)

14. 04. 13
Seerosenblattkäfer
(Galerucella cf. nymphaeae)
(det. Harry1)

14. 04. 13
Seerosenblattkäfer
(Galerucella cf. nymphaeae)
(det. Harry1)

Galerucella nymphaeae

14. 04. 13
Seerosenblattkäfer
(Galerucella cf. nymphaeae)
(det. Harry1)


 

Galerucella nymphaeae, der Seerosenblattkäfer, wird etwa 8 mm lang und kann an Seerosen schädlich werden. Die Käfer überwintern in Pflanzen am Gewässerrand (die hier abgebildeten habe ich aus Seggen am Teichrand) und legen ab April Eier auf Seerosenblättern. Die schlüpfenden Larven fressen die Oberseite der Seerosenblätter, seltener auch die Blüten, und verpuppen sich auf dem Blatt. Pro Jahr kann es mehrere Generationen geben.





Lilioceris lilii



 

Lilioceris lilii Lilienhähnchen
Lilioceris lilii Lilienhähnchen
Lilioceris lilii Lilienhähnchen

09. 08. 10
Lilioceris lilii

09. 08. 10
Lilioceris lilii

09. 08. 10
Lilioceris lilii


 

Das Lilienhähnchen Lilioceris lilii erreiche eine Länge von bis zu 8 mm und ist in Deutschland recht häufig. Die Larven, die sich mit ihrem eigenen Kot tarnen, sind als Lilienschädlinge gefürchtet. Meine Versuche, die Türkenbundlilie (Lilium martagon) im Garten anzusiedeln, sind wohl alle an ihnen gescheitert. Erst in den letzten zwei Jahren hat sich ein einzelnes Exemplar erholt und blüht seitdem regelmäßig. Es blieb seitdem seltsamerweise von Fraßschäden völlig verschont.





Longitarsus tabidus



 

Longitarsus tabidus Flohkäfer Erdfloh

12. 09. 11
Longitarsus sp.,
evtl. tabidus
(det. Boris Büche)
auf Verbascum thapsus


 

Die Käfer der Gattung Longitarsus sind meist nur 2 - 3 mm lang und schwer voneinander zu unterscheiden. Manche Arten sind eng an ihre jeweilige Nahrungspflanze gebunden, wobei 4 Arten auf Königskerzen (Verbascum) vorkommen, neben tabidus u. a. auch der ähnliche L. nigrofasciatus.





Rothalsiges Getreidehähnchen
(Oulema melanopus / duftschmidi)



 

Oulema melanopus duftschmidi
Oulema melanopus duftschmidi

04. 03. 12
Oulema melanopus / duftschmidi

04. 03. 12
Oulema melanopus / duftschmidi


 

Die beiden Arten Oulema melanopus und duftschmidi lassen sich nur durch Genitaluntersuchung unterscheiden; beide Arten sind in Deutschland allgemein häufig. Die Käfer werden knapp 0,5 cm lang, die Larven, aber auch die Käfer leben auf den Blättern von Gräsern.





Pachybrachis tessellatus



 

Pachybrachis tessellatus
Pachybrachis tessellatus
Pachybrachis tessellatus

21. 05. 15
Pachybrachis tessellatus
(det. Lukas Lischer)
Fundort: Auf dem Stux,
an Eiche

21. 05. 15
Pachybrachis tessellatus
(det. Lukas Lischer)
Fundort: Auf dem Stux,
an Eiche

21. 05. 15
Pachybrachis tessellatus
(det. Lukas Lischer)
Fundort: Auf dem Stux,
an Eiche


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Pachybrachis tessellatus wird etwa 4 mm lang und ist eine seltene Blattkäfer-Art. Die Larven aller Pachybrachis-Arten leben in einem Kotsack an Pflanzen.





Smaragdina affinis



 

Smaragdina affinis

07. 05. 12
Smaragdina affinis


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet)
Smaragdina affinis wird knapp 0,5 cm lang und ist hier nur selten zu finden. Der Käfer fliegt von April - Juli und lebt auf Laubbäumen, besonders Weissdorn.





Smaragdina cyanea



 

Smaragdina cyanea
Smaragdina cyanea

02. 05. 05
Smaragdina cyanea

29. 05. 10
Smaragdina cyanea


 

Smaragdina cyanaea wird etwa 0,5 cm lang und ist hier vereinzelt an Laubbäumen zu finden. Die Larven leben in Ameisennestern.





Sphaeroderma testaceum



 

Sphaeroderma testaceum
Sphaeroderma testaceum
Sphaeroderma testaceum

11. 09. 12
Sphaeroderma testaceum
(conf. Boris Büche)
Fundort:
Wiese vor Stux

11. 09. 12
Sphaeroderma testaceum
(conf. Boris Büche)
Fundort:
Wiese vor Stux

11. 09. 12
Sphaeroderma testaceum
Fundort:
Wiese vor Stux


 

Der Flohkäfer Sphaeroderma testaceum wird nur etwa 3 mm lang. Er ist allgemein häufig und auch hier auf den Wiesen vor dem Stux auf breitblättrigen Disteln (Carduus sp.?) regelmäßig im Sommer anzutreffen. Sowohl der Käfer als auch die Larven ernähren sich von den Distelblättern.





Tatzenkäfer (Timarcha tenebricosa)



 

Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa

13. 04. 12
Tatzenkäfer
(Timarcha tenebricosa)
Fundort:
Weinberge Belz

13. 04. 12
Tatzenkäfer
(Timarcha tenebricosa)
Fundort:
Weinberge Belz

21. 04. 09
Tatzenkäfer
(Timarcha tenebricosa)
(det. Gerhard Katschak)

Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa

11. 04. 08
Tatzenkäfer(
Timarcha tenebricosa)

11. 04. 08
Tatzenkäfer(
Timarcha tenebricosa)

15. 07. 16
Tatzenkäfer(
Timarcha tenebricosa)


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Der Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa ist in Deutschland selten, diese beiden Exemplare vom 10. 04. 07 fand ich an einer Weinbergsmauer unter zwei dicht beieinanderliegenden Steinen, das Pärchen vom Jahr darauf nur wenige Meter entfernt. Die Tiere werden etwa 1,5 cm groß.





Unterfamilie Schildkäfer (Cassidinae)



Cassida sp., evtl. rubiginosa



 

Cassida rubiginosa Schildkäfer
Cassida rubiginosa Schildkäfer
Cassida rubiginosa Schildkäfer

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf

Cassida rubiginosa, Schildkäfer
Cassida rubiginosa, Schildkäfer
Cassida rubiginosa, Schildkäfer

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf


 

Cassida rubiginosa wird gut 0,5 cm lang. Der Käfer ist häufig auf Disteln oder Kletten zu finden.





Hypocassida subferruginea



 

Hypocassida subferruginea
Hypocassida subferruginea
Hypocassida subferruginea

26. 02. 07
Hypocassida subferruginea
(det. Boris Büche)
Fundort: Weinberg, unter Stein

02. 03. 07
Hypocassida subferruginea)
Fundort: Weinberg, unter Stein

10. 04. 07
Hypocassida subferruginea
Fundort: Weinberg

Hypocassida subferruginea
Hypocassida subferruginea
Hypocassida subferruginea

23. 04. 12
Hypocassida subferruginea)
Fundort: Weinberge Belz

23. 04. 12
Hypocassida subferruginea)
Fundort: Weinberge Belz

23. 04. 12
Hypocassida subferruginea)
Fundort: Weinberge Belz


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Hypocassida subferruginea wird knapp 1 cm groß und ist in Deutschland ziemlich selten, auch hier am Stux ist er nur vereinzelt anzutreffen, bislang immer unter Steinen. Die bedornten Larven leben wie Raupen an Blättern, tragen aber zum Schutz eine Maske aus Kot und alten Häuten.





 



Die Scheinbockkäfer oder Oedemeridae zählen weltweit 1500 Arten, von denen etwa 25 in Deutschland leben. Vom Habitus ähneln sie Bockkäfern. Die Käfer sind oft auf blühenden Pflanzen anzutreffen, die Larven leben in abgestorbenem Holz oder in alten Pflanzenstengeln.





Ischnomera caerulea / cyanea



 

Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer
Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer
Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer

13. 04. 10
Ischnomera caerulea / cyanea
(conf. Boris Büche)

09. 05. 10
Ischnomera caerulea / cyanea

12. 05. 10
Ischnomera caerulea / cyanea

Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer
Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer
Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer

17. 04. 14
Ischnomera caerulea / cyanea

11. 05. 14
Ischnomera caerulea / cyanea

11. 05. 14
Ischnomera caerulea / cyanea


 

Ischnomera caerula und cyanea sind äußerlich nicht zu unterscheiden; caerulea ist allerdings der wesentlich häufigere der Beiden. Beide werden bis zu 1 cm lang und sind im Frühjahr uns Sommer auf Blüten zu finden. Die Larven leben in morschem Holz; der Käfer überwintert in der Puppenwiege.





Nacerdes carniolica



 

Nacerdes carniolica
Nacerdes carniolica
Nacerdes carniolica

19. 08. 12
Nacerdes carniolica

11. 07. 08
Nacerdes carniolica
(det. Klaas Reißmann)

24. 08. 09
Nacerdes carniolica

Nacerdes carniolica
Nacerdes carniolica
Nacerdes carniolica

10. 08. 10
Nacerdes carniolica

10. 08. 10
Nacerdes carniolica

10. 08. 10
Nacerdes carniolica


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Nacerdes carniolica ist eine seltene Art, die bis zu 1,5 cm lang wird. Der Käfer kann über weite Strecken fliegen. Er ernährt sich von Kiefernnadeln, die Larven leben in morschem Nadelbaumholz, hauptsächlich Kiefer. Hier ist er vereinzelt am Licht zu finden.





Oedemera flavipes



 

Oedemera flavipes
Oedemera flavipes
Oedemera flavipes

23. 05. 15
Oedemera flavipes
Männchen

26. 05. 15
Oedemera flavipes
Männchen
(det. Boris Büche)

27. 05. 15
Oedemera flavipes
Männchen
(conf. Jürgen Peters,
Boris Büche)


 

Oedemera flavipes wird max. knapp 1 cm lang. Der häufige Käfer ist den Sommer über auf Blüten zu finden, wo er sich von Pollen ernährt, die Larven leben in Pflanzenstengeln.





Oedemera nobilis



 

Oedemera nobilis
Oedemera nobilis
Oedemera nobilis

20. 05. 15
Oedemera nobilis
Männchen

24. 05. 15
Oedemera nobilis
Männchen

27. 05. 15
Oedemera nobilis
Männchen

Oedemera nobilis

26. 05. 15
Oedemera nobilis
Weibchen


 

Oedemera nobilis ist eine häufige, etwa 1 cm lange Art, die oft Blüten zu finden ist; sie ernähren sich von Blütenpollen und fliegen von Mai - August. Die Männchen sind an den verdickten Hinterbeinen zu erkennen. Die Larven leben von vermoderndem Holz.





Oedemera podagrariae



 

Oedemera podagrariae
Oedemera podagrariae

30. 05. 08
Oedemera podagrariae
(conf. Klaas Reißmann)

06. 06. 15
Oedemera podagrariae

Oedemera podagrariae
Oedemera podagrariae
Oedemera podagrariae

24. 07. 14
Oedemera podagrariae
Weibchen
(conf. Jürgen Peters)

24. 07. 14
Oedemera podagrariae
Weibchen
(conf. Jürgen Peters)

24. 07. 14
Oedemera podagrariae
Weibchen
(conf. Jürgen Peters)


 

Der wärmeliebende Oedemera podagrariae wird etwa 1 cm lang und ist hier vereinzelt auf Blüten zu finden. Die Larven entwickeln sich in trockenem Holz oder den trockenen Stengeln krautiger Pflanzen.





Familie Rhynchitidae (Triebstecher)



Caenorhinus aequatus



 

Caenorhinus aequatus Apfelfruchtstecher
Caenorhinus aequatus Apfelfruchtstecher

24. 04. 13
Caenorhinus aequatus
Fundort:
Hecke um Wiese
vor Weinbergen

24. 04. 13
Caenorhinus aequatus
Fundort:
Hecke um Wiese
vor Weinbergen

Caenorhinus aequatus, Apfelfruchtstecher
Caenorhinus aequatus, Apfelfruchtstecher
Caenorhinus aequatus, Apfelfruchtstecher

24. 04. 13
Caenorhinus aequatus
Fundort:
Hecke um Wiese
vor Weinbergen

24. 04. 13
Caenorhinus aequatus
Fundort:
Hecke um Wiese
vor Weinbergen

24. 04. 13
Caenorhinus aequatus
Fundort:
Hecke um Wiese
vor Weinbergen


 

Caenorhinus aequatus, der Rotbraune Apfelfruchtstecher, wird max. knapp 5 mm lang. Er ist ein Bewohner trocken-warmer Biotope. An Apfelbäumen kann er gelegentlich schädlich werden, ist aber meist an Weissdorn zu finden, wo sich die Larven in den Früchten entwickeln.





Familie Apionidae (Spitzmäuschen)



Die Familie der Spitzmäuschen oder Apionidae zählt weltweit über 2000 Arten, deutschlandweit sind es gut 130. Es sind kleine Käfer von unter 0,5 cm Größe, meist deutlich kleiner. Sowohl die Käfer als auch die Larven sind Pflanzenfresser, die Larven (immer?) im Inneren (Knospen, Stengel etc.) der Pflanzen.





Apion frumentarium



 

Apion frumentarium
Apion frumentarium
Apion frumentarium

03. 03. 08
Apion frumentarium
(det. Christoph Benisch)

03. 03. 08
Apion frumentarium
(det. Christoph Benisch)

25. 09. 11
Apion frumentarium
(conf. Boris Büche)


 

Apion frumentarium wird max. 4 mm groß und ist eine häufige Art eher feuchter Habitate. Die Larven entwickeln sich in Blättern und Stengeln von Sauerampfer-Arten.





Familie Blattroller, Triebstecher (Attelabidae)



Bei den Attelabidae, der Familie der Blattroller oder Triebstecher, ist die Lage in Deutschland recht übersichtlich: nur 3 Arten von weltweit etwa 2000 kommen hier vor.





Eichenblattroller (Attelabus nitens)



 

Attelabus nitens Eichenblattroller
Attelabus nitens Eichenblattroller

14. 05. 07
Eichenblattroller
(Attelabus nitens)
(conf. Petr Zabransky)

17. 05. 07
Eichenblattroller
(Attelabus nitens)


 

Der etwa 0,5 cm groß werdende Eichenblattroller ist bei uns - wie meist überall, wo Eichen wachsen - recht häufig. Die Larve entwickelt sich in einem zusammengerollten Eichenblatt.






Besucher seit dem 25. 03. 2009



Top