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Naturraum Stux



Käfer (Coleoptera) 3



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



Familie Leuchtkäfer (Lampyridae)



Lediglich 3 Leuchtkäfer-Arten (Lampyridae) gibt es in Deutschland; weltweit sollen es um die 2000 sein. Die Größe der deutschen Arten schwankt zwischen 1 und 2 cm. Alle Käferarten und meist auch die Larven haben Leuchtorgane. Die Larven leben räuberisch von Schnecken.





Großer Leuchtkäfer (Lampyris noctiluca)



 

Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Larve
Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Larve
Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Larve

26. 04. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Larve
ca. 2 cm

26. 04. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Larve
ca. 2 cm

26. 04. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Larve
ca. 2 cm

Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Larve
Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Larve
Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Larve

26. 04. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Larve
ca. 2 cm

26. 04. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Larve
ca. 2 cm

26. 04. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Larve
ca. 2 cm

Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Weibchen
Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Weibchen
Leuchtkäfer Lampyris noctiluca Weibchen

12. 07. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Weibchen

12. 07. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Weibchen

12. 07. 12
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)
Weibchen

Großer Leuchtkäfer, Lampyris noctiluca

19. 06. 04
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)



 

Das Männchen des Großen Leuchtkäfers Lampyris noctiluca erreicht eine Größe von 1,5 cm, das flügellose Weibchen bis 2 cm. Die Tiere fliegen in der Dämmerung und nachts von Juni - September und sind bei uns noch relativ häufig, es waren aber früher deutlich mehr. Die Larven leben räuberisch, in erster Linie von Schnecken. Die Art ist insgesamt stark rückläufig.





Familie Rotdeckenkäfer (Lycidae)



Von den Rotdeckenkäfern oder Lycidae, die weltweit in etwa 3500 Arten verbreitet sind, kommen lediglich 7 auch in Deutschland vor. Die tagaktiven Käfer sind hier meist auf voll besonntem, trockenem Totholz zu finden, die Larven leben in morschem Holz.





Rotdeckenkäfer (Pyropterus nigroruber)



 

Rotdeckenkäfer Pyropterus nigroruber
Rotdeckenkäfer Pyropterus nigroruber
Platycis cosnardi

28. 04. 09
Rotdeckenkäfer
(Platycis cosnardi)
(conf. Jürgen Peters)

28. 04. 09
Rotdeckenkäfer
(Platycis cosnardi)
(conf. Jürgen Peters)

04. 05. 06
Rotdeckenkäfer
(Platycis cosnardi)


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2 (stark gefährdet)
Platycis cosnardi wird etwa 1 cm lang und ist eine seltene Art, hier bislang ein Einzelfund. Der tagaktive Käfer ist auf Blüten und krautigen Pflanzen zu finden, die Larven leben räuberisch in morschem Holz. Im Unterschied zu Pyropterus nigroruber ist das Halsschild von Platycis cosnardi seitlich rot (laut Ch. Benisch).





 

Familie Speckkäfer (Dermestidae)



Die Speckkäfer oder Dermestidae sind eine Familie kleiner Käfer mit max. 1 cm Körperlänge; weltweit gibt es etwa 1300 Arten, von denen ca. 50 auch in Deutschland leben. Die Käfer leben, je nach Art, von Pollen oder Aas, die Larven von tierischen Abfällen. Einige Arten sind gefürchtete Schädlinge in Insekten- und anderen Präparatesammlungen.





Anthrenus verbasci



 

Anthrenus verbasci Museumskäfer
Anthrenus verbasci Museumskäfer
Anthrenus verbasci Museumskäfer

06. 06. 12
Anthrenus verbasci

06. 06. 12
Anthrenus verbasci

06. 06. 12
Anthrenus verbasci

Anthrenus verbasci Museumskäfer
Anthrenus verbasci Museumskäfer
Anthrenus verbasci Museumskäfer

18. 03. 14
Anthrenus verbasci

18. 03. 14
Anthrenus verbasci

18. 03. 14
Anthrenus verbasci


 

Anthrenus verbasci, der Museumskäfer, erreicht eine Länge von 2 - 3 mm und ist allgemein häufig. Der Käfer ernährt sich von Blütenpollen und kommt auch gerne in Häuser. Da die Larve sich von Chitin (daraus besteht der Insektenpanzer) und Keratin (Bestandteil von Säugetierhaaren) ernährt, ist sie ein gefürchteter Schädling in Kleiderschränken (Wolle, Pelze) und Insektensammlungen.





Megatoma undata



 

Speckkäfer Megatoma undata
Speckkäfer Megatoma undata

15. 04. 09
Megatoma undata

15. 04. 09
Megatoma undata


 

Megatoma undata wird etwa 5 mm lang und ist eine allgemein häufige Art. Die Larven leben in Hautflüglernester,, wo sie als Abfallbesetiger fungieren, die Käfer leben von Blütenpollen.





Familie Pochkäfer, Klopfkäfer (Anobiidae)



Die Pochkäfer, auch Klopf- oder Nagekäfer (Anobiidae) genannt, kommen weltweit in etwa 1600 Arten vor, darunter auch in Deutschland gut 70 Arten. Die größten werden knapp 1 cm lang. Die Larven leben in Holz, teilweise in totem und verarbeitetem, aber auch in anderen pflanzlichen Stoffen. Einige Arten sind gefürchtete Schädlinge ("Holzwurm").





Anobium sp.



 

Anobium
Anobium
Anobium

09. 03. 14
Anobium sp.
(det. Boris Büche)

09. 03. 14
Anobium sp.
(det. Boris Büche)

09. 03. 14
Anobium sp.
(det. Boris Büche)


 

Die oben abgebildete Art, Länge knapp 4 mm, schlüpfte aus Efeuholz. Es handelt sich entweder um punctatum, hederae oder inexpectatum; genauer gehts nach Foto nicht.





Anobium denticolle



 

Anobium denticolle Pochkäfer Klopfkäfer
Anobium denticolle Pochkäfer Klopfkäfer
Anobium denticolle Pochkäfer Klopfkäfer

19. 03. 12
Anobium denticolle
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Weinberge Belz

19. 03. 12
Anobium denticolle
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Weinberge Belz

19. 03. 12
Anobium denticolle
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Weinberge Belz

Anobius denticolle Pochkäfer Klopfkäfer
Anobius denticolle Pochkäfer Klopfkäfer

19. 03. 12
Anobium denticolle
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Weinberge Belz

19. 03. 12
Anobium denticolle
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Weinberge Belz


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Anobium denticolle wird etwa 0,5 cm lang. Die Larven leben in (Nadel-?) Holz, wo sie eine 2-jährige Entwicklung durchmachen.





Ernobius abietis



 

Ernobius abietis
Ernobius abietis
Ernobius abietis

19. 02. 14
Ernobius abietis
(det. Boris Büche)
Geschlüpft aus
Weißtannenzapfen

19. 02. 14
Ernobius abietis
(det. Boris Büche)
Geschlüpft aus
Weißtannenzapfen

19. 02. 14
Ernobius abietis
(det. Boris Büche)
Geschlüpft aus
Weißtannenzapfen


 

>Ernobius abietis wird zwischen 2 und 4 mm lang. Die Art ist allgemein nicht selten und fliegt von Mai - September, die Larve lebt in Fichten- und Tannenzapfen.





Ochina ptinoides



 

Ochina ptinoides
Ochina ptinoides
Ochina ptinoides

05. 02. 14
Ochina ptinoides
(conf. Boris Büche)
Geschlüpft aus
eingetragenem Efeuholz

05. 02. 14
Ochina ptinoides
(conf. Boris Büche)
Geschlüpft aus
eingetragenem Efeuholz

05. 02. 14
Ochina ptinoides
(conf. Boris Büche)
Geschlüpft aus
eingetragenem Efeuholz


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Ochina ptinoides wird zwischen 2 und 4 mm lang. Das Hauptverbreitungsgebiet in Deutschland verläuft entlang des Rheins. Der Käfer fliegt von Mai - Auzgust, die Larven leben in Efeuholz.





Ptinus sexpunctatus



 

Ptinus sexpunctatus
Ptinus sexpunctatus
Ptinus sexpunctatus

30. 04. 14
Ptinus sexpunctatus

06. 06. 13
Ptinus sexpunctatus

06. 06. 13
Ptinus sexpunctatus
(conf. Jürgen Peters)


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet), in NRW 2 (stark gefährdet)
Ptinus sexpunctatus wird knapp 0,5 cm lang. Sowohl die Käfer als auch die Larven ernähren sich von tierischen oder pflanzlichen Überresten.





Familie Zipfelkäfer (Malachiidae)



Weltweit gibt es etwa 3000 Arten von Zipfelkäfer (Malachiidae), darunter etwa 34 in Deutschland, die maximal 7 mm lang werden. Die Käfer sind tagaktiv bei vollem Sonnenschein und ernähren sich entweder von Pollen oder kleinen Insekten, die Larven leben meist räuberisch unter der Rinde abgestorbener Bäume.





Malachius bipustulatus



 

Malachius bipustulatus
Malachius bipustulatus
Malachius bipustulatus

08. 05. 12
Malachius bipustulatus
Männchen
(conf. Gernot Medger)
Fundort:
Auf dem Stux

08. 05. 12
Malachius bipustulatus
Männchen
(conf. Gernot Medger)
Fundort:
Auf dem Stux

13. 05. 12
Malachius bipustulatus
Weibchen
Fundort:
Mittlere Weinberge

Malachius  bipustulatus
Malachius bipustulatus
Malachius bipustulatus

08. 05. 12
Malachius bipustulatus
Weibchen
(conf. Gernot Medger)
Fundort:
Auf dem Stux

08. 05. 12
Malachius bipustulatus
Weibchen
(conf. Gernot Medger)
Fundort:
Auf dem Stux

08. 05. 12
Malachius bipustulatus
Weibchen
(conf. Gernot Medger)
Fundort:
Auf dem Stux


 

Käfer der Gattung Malachius sind hier an Blüten sehr häufig zu finden; die etwa 50 mitteleuropäischen Arten lassen sich anhand von Fotos nur schwer unterscheiden. Malachius bipustulatus wird gut 0,5 cm lang und ist eine allgemein häufige Art. Charakteristisch für die Männchen dieser Art sind die gelb-roten Fühlerfortsätze an den unteren Fühlergliedern, für die Weibchen die roten Ecken des Halsschildvorderrandes. Während die Käfer von Blütenpollen leben, leben die Larven räuberisch in vermoderndem Holz.





Familie Werftkäfer (Lymexylonidae)



Die Familie der Werftkäfer oder Lymexylonidae ist recht überschaubar: von 70 Arten weltweit kommen ganze 2 Arten auch in Deutschland vor. In der Größe sind die beiden Arten recht variabel: sie schwankt zwischen 0,5 und 1,5 cm. Die Larven leben in Holz.





Bohrkäfer (Hylecoetus dermestoides)



 

Bohrkäfer Hylecoetus dermestoides
Bohrkäfer Hylecoetus dermestoides
Bohrkäfer, Hylecoetus dermestoides

12. 04. 07
Bohrkäfer
(Hylecoetus dermestoides)
(det. Ringo Dietze)


 

28. 04. 12
Bohrkäfer
(Hylecoetus dermestoides)


 

28. 04. 12
Bohrkäfer
(Hylecoetus dermestoides)


 
Bohrkäfer Hylecoetus dermestoides
Bohrkäfer Hylecoetus dermestoides


28. 04. 12
Bohrkäfer
(Hylecoetus dermestoides)


28. 04. 12
Bohrkäfer
(Hylecoetus dermestoides)


 

Der Bohrkäfer Hylecoetus dermestoides kommt hier nur vereinzelt vor. Er erreicht eine Größe von bis zu 1,5 cm, die Larven entwickeln sich in krankem Eichen- oder Buchenholz, seltener in Nadelholz.





Familie Glanzkäfer (Nitidulidae)



Glischrochilus hortensis



 

Glischrochilus hortensis
Glischrochilus hortensis

01. 04. 15
Glischrochilus hortensis
(det. Boris Büche)

01. 04. 15
Glischrochilus hortensis
(det. Boris Büche)


 

Glischrochilus hortensis ist ein allgemein häufiger Käfer, der etwa 5 mm lang wird. Offenbar ernährt sich die Art von Baumpilzen bzw. deren Sporen.





Familie Marienkäfer (Coccinellidae)



Marienkäfer kennt wohl jeder, aber kaum einem ist bewußt, wie viele Arten es gibt: alleine in Deutschland gibt es über 80 Arten - von 6000 weltweit! Die Größe der einzelnen Arten schwankt zwischen 1 mm und knapp 1 cm. Einige Arten sind in der Färbung so variabel, daß man sie früher für verschiedene Arten hielt. Die meisten Arten ernähren sich sowohl als Käfer als auch als Larve von Blattläusen. Eine einzelne Larve soll mehrere tausend Blattläuse vertilgen können!





Calvia quatuordecimguttata



 

Calvia quatuordecimguttata Marienkäfer
Calvia quatuordecimguttata Marienkäfer
Calvia quatuordecimguttata Marienkäfer

13. 04. 10
Calvia quatuordecimguttata
(conf. Heidi Röder,
Boris Büche)

13. 04. 10
Calvia quatuordecimguttata
(conf. Heidi Röder,
Boris Büche)

06. 05. 14
Calvia quatuordecimguttata
(conf. Jürgen Peters)


 

Calvia quatuordecimguttata wird bis zu 6 mm lang und gehört zu den „weniger häufigen“ Marienkäferarten. Wie alle Marienkäfer ernähren sich der Käfer und die Larve von Blattläusen; der Käfer überwintert, meist am Boden unter Laub.





Halyzia sedecimguttata



 

Halyzia sedecimguttata
Halyzia sedecimguttata

25. 11. 14
Halyzia sedecimguttata
(conf. Eleonore Steinhoff)

25. 11. 14
Halyzia sedecimguttata
(conf. Eleonore Steinhoff)


 

Halyzia sedecimguttata ist einer der selteneren Marienkäfer. Er wird bis zu 7 mm lang und ist fast ganzjährig zu finden; im Unterschied zu anderen Marienkäfern ernährt sich sowohl der Käfer als auch die Larve von Mehltaupilzen.





Astiatischer Marienkäfer (Harmonia axyridis)



 

Astiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis
Astiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis
Astiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis

28. 05. 07
Astiatischer Marienkäfer
(Harmonia axyridis)
 

05. 04. 07
Astiatischer Marienkäfer
(Harmonia axyridis)
(conf. Karola Winzer)

12. 03. 07
Astiatischer Marienkäfer
(Harmonia axyridis)

Astiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis
Astiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis
Astiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis

13. 03. 09
Astiatischer Marienkäfer
(Harmonia axyridis)

13. 03. 09
Astiatischer Marienkäfer
(Harmonia axyridis)

13. 03. 09
Astiatischer Marienkäfer
(Harmonia axyridis)


 

Die Asiaten kommen - und keiner kann sie aufhalten!

Wer in nächster Zeit einen „normalen“ Marienkäfer, etwa den 7-Punkt, sollte sich den Anblick gut einprägen: er dürfte in den nächsten Jahren deutlich seltener werden. Der Grund dafür ist der bis zu 8 mm große Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis), der sehr variabel ist, häufig aber eindeutig durch die M-förmige Stirnzeichnung zu erkennen ist. Offenbar wurde der Käfer, der, wie sein Name schon sagt, ursprünglich aus Asien stammt, als biologischer Blattlausvernichter in Hamburg und Frankfurt ausgesetzt und breitet sich seitdem in ganz Europa aus (Zuchtstämme sind in einigen europäischen Staaten problemlos erhältlich). Das Problem dabei: die hohe Vermehrungsrate und der enorme Nahrungsbedarf der Tiere (ein Käfer soll bis zu 250 Blattläuse am Tag vertilgen). Das führt zur Verdrängung der etwa 80 einheimischen Arten, wie es schon in den USA geschah, wo der Käfer etwa 1980 ausgesetzt wurde und heute die gesamte USA und Südkanada bewohnt. Und während einheimische Marienkäfer ausschließlich auf Blattläuse als Nahrung beschränkt sind, frisst der Asiatische Marienkäfer alles, was weichhäutig ist und von der Größe passt, wie Larven von Schwebfliegen, junge Raupen - und andere Marienkäferlarven.
Wie in seiner Heimat, scheint die Art hier in Felsspalten oder unter Steinen zu überwintern (siehe untere Bilderreihe). In Gegenden in Amerika, in denen es an Felsen mangelt, kommen die Tiere im Herbst zum Teil in Massen in die Häuser, was der Art dort den Namen "Halloween-Beetle" beigebracht hat.

Nützlicher Link zu dem Thema:


Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft

 





Myzia oblongoguttata



 

Myzia oblongoguttata
Myzia oblongoguttata
Myzia oblongoguttata

18. 08. 11
Myzia oblongoguttata
(conf. Harry1)

18. 08. 11
Myzia oblongoguttata

18. 08. 11
Myzia oblongoguttata

Myzia oblongoguttata

07. 06. 14
Myzia oblongoguttata


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet)
Myzia oblongoguttata, der Längsfleckige Marienkäfer, ist mit einer Länge von bis zu knapp 1 cm einer unserer größten Marienkäfer. Die Art ist nicht häufig. Die Larven leben auf Nadelbäumen, besonders Kiefern, und ernähren sich von Blattläusen.





Propylea quatuordecimpunctata



 

Propylea quatuordecimpunctata Vierzehnpunkt-Marienkäfer
Propylea quatuordecimpunctata Vierzehnpunkt-Marienkäfer
Propylea quatuordecimpunctata Vierzehnpunkt-Marienkäfer

03. 10. 12
Propylea quatuordecimpunctata

03. 10. 12
Propylea quatuordecimpunctata

03. 10. 12
Propylea quatuordecimpunctata


 

Propylea quatuordecimpunctata, der Vierzehnpunkt-Marienkäfer, wird um die 4 mm groß. Allgemein zählt er zu den häufigsten Marienkäferarten, kommt hier aber nur vereinzelt vor. Die Zeichnung des Käfers ist sehr variabel, einzelne Variationen wurden früher fürr eigene Arten gehalten. Wie alle Marienkäfer ernähren sich Larven und Imago von Blattläusen.





Psyllobora vigintiduopunctata



 

Zweiundzwanzigpunkt Marienkäfer Psyllobora vigintiduopunctata
Zweiundzwanzigpunkt Marienkäfer Psyllobora vigintiduopunctata
Zweiundzwanzigpunkt Marienkäfer Psyllobora vigintiduopunctata

11. 04. 09
Psyllobora vigintiduopunctata
(conf. Klaas Reißmann)

04. 09. 12
Psyllobora vigintiduopunctata

04. 09. 12
Psyllobora vigintiduopunctata


 

Der Zweiungzwanzigpunkt-Marienkäfer Psyllobora vigintiduopunctata wird nur maximal 5 mm lang. Er ist überall häufig. Der Käfer ernährt sich von Mehltaupilzen, die Larven fressen Blattläuse.





Familie Baumschwammkäfer (Mycetophagidae)



Mycetophagus piceus / salicis



 

Mycetophagus piceus salicis
Mycetophagus piceus salicis
Mycetophagus piceus salicis

07. 05. 13
Mycetophagus piceus / salicis
(det. Boris Büche)

07. 05. 13
Mycetophagus piceus / salicis
(det. Boris Büche)

07. 05. 13
Mycetophagus piceus / salicis
(det. Boris Büche)


 

Die beiden am Foto kaum zu unterscheidenden Arten Mycetophagus piceus / salicis werden knapp 5 mm lang. Sie sind recht selten (Rote Liste Deutschland: piceus 3 "gefährdet", salicis 2 "stark gefährdet") und ernähren sich, wie auch ihre Larven, von Baumschwämmen und Pilzmyzeln in verpilztem Holz.





Familie Stäublingskäfer, Pilzkäfer (Endomychidae)



Weltweit solles knapp 1800 Stäublings- oder Pilzkäfer (Endomychidae) geben, davon 14 in Deutschland. Die größten Aretn erreichen eine Länge von etwa 6 mm. Die Käfer leben überall da, wo es Pilzmyzel gibt: an Baumpilzen, unter vermoderndem Laub, an moderndm Holz etc. Auch die Larven leben von (Schimmel-) Pilzen.





Endomychus coccineus



 

Endomychus coccineus
Endomychus coccineus
Endomychus coccineus

12. 10. 07
Endomychus coccineus
(det. Christoph Benisch)

13. 03. 09
Endomychus coccineus
Unter Rinde eines
abgestorbenen Apfelbaums

13. 03. 09
Endomychus coccineus
Unter Rinde eines
abgestorbenen Apfelbaums

Endomychus coccineus
Endomychus coccineus
Endomychus coccineus

27. 03. 09
Endomychus coccineus
Unter Rinde

20. 09. 13
Endomychus coccineus

20. 09. 13
Endomychus coccineus


 

Endomychus coccineus wird etwa einen halben Zentimeter groß und ist allgemein keine seltene Art, hier jedoch ist sie nur vereinzelt zu finden Man findet die Tiere meist auf Baumpilzen.





Familie Schwarzkäfer (Tenebrionidae)



Weltweit gibt es über 20.000 Arten Schwarzkäfer (Tenebrionidae), darunter allein in Deutschland knapp 70 Arten. Die Größe der einzelnen Arten schwankt zwischen 2 und 40 mm. Die Käfer sind nahezu Allesfresser: sie ernähren sich von Pflanzen, Pflanzenresten, toten Insekten, Pilzen ... Die Larven leben entweder im Boden oder in verschiedenen organischen Materialien wie vermoderndem Holz, Vogelnestern, Lebensmitteln etc.





Diaperis boleti



 

Diaperis boleti Schwarzkäfer
Diaperis boleti Schwarzkäfer

30. 05. 11
Diaperis boleti

30. 05. 11
Diaperis boleti
(conf. Harry1)


 

Diaperis boleti, der Gelbbindige Schwarzkäfer, wird knapp 1 cm lang und ist in Wäldern recht häufig. Die - eher orangenen als gelben - Bänder auf den Flügeln können reduzioert oder auch ganz verschwunden sein. Sowohl der Käfer als auch die Larve leben in Baumpilzen.





Platydema violaceum



 

Platydema violaceum
Platydema violaceum

22. 02. 12
Platydema violaceum
Fundort:
Auf dem Stux,
in morschem
Eichenholz

22. 02. 12
Platydema violaceum
Fundort:
Auf dem Stux,
in morschem
Eichenholz

Platydema violaceum
Platydema violaceum
Platydema violaceum

06. 03. 12
Platydema violaceum
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Auf dem Stux,
unter Eichenrinde

06. 03. 12
Platydema violaceum
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Auf dem Stux,
unter Eichenrinde

06. 03. 12
Platydema violaceum
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Auf dem Stux,
unter Eichenrinde


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet), in NRW 2 (stark gefährdet), in RPf nicht geführt
Platydema violaceum wird etwa 7 mm lang. Der Käfer lebt unter der Rinde verfaulender Bäume und ernährt sich von Pilzen, die Larven leben im Holz. Hier ist die Art nicht häufig, aber doch vereinzelt, manchmal in Kolonien, zu finden.





Familie Wollkäfer (Lagriidae)



Weltweit gibt es etwa 1000 Wollkäfer- (Lagriidae) Arten, von denen aber nur 3 in Deutschland vorkommen, die um die 1 cm lang sind. Die Käfer findet man hier meist an Gräsern, aber auch an anderen Pflanzen; sie ernähren sich von frischen Blättern, während die am Boden lebenden Larven abgefallene Blätter fressen.





Gemeiner Wollkäfer (Lagria hirta)



 

Gemeiner Wollkäfer Lagria hirta
Gemeiner Wollkäfer Lagria hirta
Gemeiner Wollkäfer Lagria hirta

20. 05. 08
Gemeiner Wollkäfer
(Lagria hirta)

24. 05. 08
Gemeiner Wollkäfer
(Lagria hirta)

15. 05. 10
Gemeiner Wollkäfer
(Lagria hirta)


 

Der Gemeine Wollkäfer Lagria hirta hat seinen Namen von dem wollartigen Aussehen der Flügeldecken. Er wird etwa 1 cm groß und ist fast überall recht häufig. Der Käfer ernährt sich von Blättern, die Larve, die überwintert, von vermodernden Pflanzenteilen.





Familie Feuerkäfer, Kardinäle (Pyrochroidae)



Die Familie der Feuerkäfer bzw. Kardinäle (Pyrochroidae) ist verhältnismäßig klein: von weltweit etwa 150 Arten kommen lediglich 3 Arten auch in Deutschland vor mit einer Länge von 7 Millimetern bis 1,5 Zentimetern. Die Käfer sind häufig an Waldrändern auf Blüten zu finden, die abgeflachten Larven leben hinter Baumrinde, wo sie sich von Insekten und deren Larven ernähren, häufig von Baumschädlingen wie dem Borkenkäfer.





Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea)



 

Scharlachroter Feuerkäfer Pyrochroa coccinea
Scharlachroter Feuerkäfer Pyrochroa coccinea
Scharlachroter Feuerkäfer Pyrochroa coccinea

09. 05. 12
Scharlachroter Feuerkäfer
(Pyrochroa coccinea)

15. 05. 06
Scharlachroter Feuerkäfer
(Pyrochroa coccinea)

15. 05. 09
Scharlachroter Feuerkäfer
(Pyrochroa coccinea)

Scharlachroter Feuerkäfer Pyrochroa coccinea
Scharlachroter Feuerkäfer Pyrochroa coccinea
Scharlachroter Feuerkäfer Pyrochroa coccinea

11. 05. 10
Scharlachroter Feuerkäfer
(Pyrochroa coccinea)

11. 05. 10
Scharlachroter Feuerkäfer
(Pyrochroa coccinea)

11. 05. 10
Scharlachroter Feuerkäfer
(Pyrochroa coccinea)


 

Der Scharlachrote Feuerkäfer Pyrochroa coccinea wird etwa 1,5 cm groß. Man findet ihn am Rand von Laubwäldern. Seine Larven leben unter der Rinde von Laubbäumen und jagen rindenbewohnende Insekten, häufig Borkenkäfererten, wofür man den Käfer zu den Nützlingen zählt.





Schizotus pectinicornis



 

Schizotus pectinicornis Feuerkäfer
Schizotus pectinicornis Feuerkäfer
Schizotus pectinicornis Feuerkäfer

29. 04. 10
Schizotus pectinicornis

30. 04. 14
Schizotus pectinicornis

30. 04. 14
Schizotus pectinicornis
(conf. Lukas Lischer)


 

Schizotus pectinicornis, der Orangefarbene Feuerkäfer, wird knapp 1 cm lang. Es ist vorwiegend eine Mittelgebirgs- und Gebirgsart, hier ist sie nur vereinzelt im Frühjahr zu finden. Die Larven leben unter der Rinde abgestorbener Laubbäume und ernähren sich von anderen Insekten.





Familie Holzbohrkäfer (Bostrychidae)



Weltweit gibt es gut 500 Arten der Holzbohrkäfer (Bostrychidae), davon sollen 17 auch in Deutschland leben. Die Larven entwickeln sich in abgestorbenem Holz.





Roter Kapuzinerkäfer (Bostrichus capucinus)



 

Roter Kapuzinerkäfer Bostrichus capucinus
Roter Kapuzinerkäfer Bostrichus capucinus
Roter Kapuzinerkäfer Bostrichus capucinus

14. 04. 07
Roter Kapuzinerkäfer
(Bostrichus capucinus)

14. 04. 07
Roter Kapuzinerkäfer
(Bostrichus capucinus)
(conf. Gerhard Katschak)

06. 06. 08
Roter Kapuzinerkäfer
(Bostrichus capucinus)

Roter Kapuzinerkäfer Bostrichus capucinus
Roter Kapuzinerkäfer Bostrichus capucinus

06. 06. 08
Roter Kapuzinerkäfer
(Bostrichus capucinus)

18. 04. 12
Roter Kapuzinerkäfer
(Bostrichus capucinus)


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet) Der Rote Kapuzinerkäfer Bostrichus capucinus ist hier am Stux vereinzelt, dann aber oft gesellig, zu finden; die Aufnahmen vom 14. 04. 07 wurden auf einer alten Wurzel von Wilder Waldrebe gemacht, wo etwa 10 Exemplare zu finden waren; die vom 06. 06. 08 wurden auf alten, abgelagerten Eichenstämmen geknipst, wo die Tiere in größerer Anzahl zu finden waren. Beide Fundorte waren voll sonnenexponiert. Die Käfer werden gut 1 cm lang und leben in Laubholz.





Familie Buntkäfer (Cleridae)



Die Länge der einzelnen Buntkäferarten schwankt zwischen wenigen Millimetern und 1,5 Zentimetern. Weltweit gibt es über 3500 Arten, von denen lediglich gut 20 in Deutschland vorkommen. Die meist wärmeliebenden Käfer leben räuberisch, meist auf Blüten oder Holz, und ernähren sich von Insekten und deren Larven.





Schöner Buntkäfer (Opilo mollis)



 

Opilo mollis Schöner Buntkäfer
Opilo mollis Schöner Buntkäfer
Opilo mollis Schöner Buntkäfer

11. 05. 11
Opilo mollis

11. 05. 11
Opilo mollis

11. 05. 11
Opilo mollis


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW: 3 (gefährdet)
Der Schöne Buntkäfer Opilo mollis wird etwa 1 cm groß; hier ister nur vereinzelt zu finden. Die Käfer leben in Wäldern und ernähren sich von Rüsselkäferlarven.





Ameisenbuntkäfer (Thanasimus formicarius)



 

Ameisenbuntkäfer Thanasimus formicarius
Ameisenbuntkäfer Thanasimus formicarius
Ameisenbuntkäfer Thanasimus formicarius

16. 09. 07
Ameisenbuntkäfer
(Thanasimus formicarius)
(conf. Petr Zabransky,
Christoph Benisch)
Fundort: Totholz vor
den östlichen Weinbergen

16. 09. 07
Ameisenbuntkäfer
(Thanasimus formicarius)
(conf. Petr Zabransky,
Christoph Benisch)
Fundort: Totholz vor
den östlichen Weinbergen

10. 04. 15
Ameisenbuntkäfer
(Thanasimus formicarius)

Ameisenbuntkäfer Thanasimus formicarius
Ameisenbuntkäfer Thanasimus formicarius
Ameisenbuntkäfer Thanasimus formicarius

06. 04. 14
Ameisenbuntkäfer
(Thanasimus formicarius)

06. 04. 14
Ameisenbuntkäfer
(Thanasimus formicarius)

10. 04. 15
Ameisenbuntkäfer
(Thanasimus formicarius)


 

Der etwa 1 cm groß werdende Ameisenbuntkäfer Thanasimus formicarius ist allgemein recht häufig, hier jedoch macht er sich eher rar, offenbar weil sein eigentliches Biotop, Nadelwälder, hier nicht sehr verbreitet ist. Die Art, die im Verhalten einer Ameise ähnelt, ist sehr nützlich, da sich sowohl der Käfer als auch die Larve fast ausschließlich vom Borkenkäfer, einem gefürchteten Schädling an Nadelbäumen, ernähren.





Tilloidea unifasciata



 

Tilloidea unifasciata
Tilloidea unifasciata
Tilloidea unifasciata

20. 04. 14
Tilloidea unifasciata
(conf. Lukas Lischer)

20. 04. 14
Tilloidea unifasciata
(conf. Lukas Lischer)

20. 04. 14
Tilloidea unifasciata
(conf. Lukas Lischer)


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2 (stark gefährdet)
Tilloidea unifasciata wird bis max. 8 mm lang und ist sehr selten und wärmeliebend; meist ist er auf Baumstämmen oder Blüten zu finden. Sowohl der Käfer als auch die Larven leben räuberisch von holzbewohnenden Insekten.





Zottiger Bienenwolf (Trichodes alvearius)



 

Zottiger Bienenwolf Trichodes alvearius
Zottiger Bienenwolf Trichodes alvearius
Zottiger Bienenwolf Trichodes alvearius

23. 05. 15
Zottiger Bienenwolf
(Trichodes alvearius)

14. 05. 14
Zottiger Bienenwolf
(Trichodes alvearius)

21. 05. 14
Zottiger Bienenwolf
(Trichodes alvearius)

Zottiger Bienenwolf Trichodes alvearius
Zottiger Bienenwolf Trichodes alvearius
Zottiger Bienenwolf Trichodes alvearius

27. 05. 15
Zottiger Bienenwolf
(Trichodes alvearius)

22. 05. 08
Zottiger Bienenwolf
(Trichodes alvearius)
Wiese zwischen Weinbergen

21. 05. 16
Zottiger Bienenwolf
(Trichodes alvearius)


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland und RPf 3 (gefährdet), in NRW 1 (vom Aussterben bedroht)
Der Zottige Bienenwolf Trichodes alvearius ist ein relativ seltener, etwa 1,5 cm großer, wärmeliebender Käfer, der auch am Stux nur vereinzelt vorkommt (aber immerhin, er kommt noch vor!). Die Tiere lauern auf Blüten Insekten auf, die sie dann aussaugen. Die Larven leben in Bienennestern, auch der Honigbiene, und ernähren sich von der Brut; durch die Seltenheit der Tiere entsteht jedoch keinerlei wirtschaftlicher Schaden.





Gemeiner Bienenwolf (Trichodes apiarius)



 

Gemeiner Bienenwolf Trichodes apiarius Bienenkäfer

30. 06. 10
Gemeiner Bienenwolf
(Trichodes apiarius)
(conf. Helga Becker)


 

Rote-Liste-Einordnung in RPf 3 (gefährdet), in NRW 1 (vom Aussterben bedroht)
Der bis 1,5 cm lang werdende Gemeine Bienenwolf Trichodes apiarius ist die häufigste Bienenwolf-Art in Deutschland, aber dennoch überall selten. In vielen Gebieten, besonders Nord- und Ostdeutschland, ist er in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen oder völlig verschwunden. Man findet den Käfer in trocken-warmen Biotopen, wo die Art, meist auf Doldenblüten, Jagd auf andere Blütenbewohner macht oder sich von Pollen ernährt. Die Larven leben räuberische in Nestern der Honig- oder Solitärbienen.





Familie Plattkäfer (Cucujidea)



Die Familie der Plattkäfer oder Cucujidae ist recht überschaubar: weltweit 40, in Deutschland 4 Arten in der Größe zwischen 2 mm und 1,5 cm. An ihrer abgeflachten Form ist schon zu sehen, daß sich die Käfer - ebenso wie die Larven - meist unter Rinde aufhalten.





Uleiota planata



 

Uleiota planata Raubplattkäfer
Uleiota planata Raubplattkäfer
Uleiota planata Raubplattkäfer

04. 05. 06
Uleiota planata
(conf. Boris Büche)

28. 04. 12
Uleiota planata

28. 04. 12
Uleiota planata


 

Wie die flache Form schon andeutet, lebt der etwa 0,5 cm lange Raubplattkäfer Uleiota planata unter der Rinde abgestorbener Bäume, wo er sich räuberisch von anderen Insekten und deren Larven ernährt.





Familie Stachelkäfer (Mordellidae)



Die Familie der Stachelkäfer umfasst weltwqeit etwa 1500 Arten, davon gut 80 in Deutschland. Es sind meist kleine Käfer von wenigen Millimetern Länge, nur wenige Arten können Längen von etwa 1 cm erreichen. Die Käfer findet man meist auf blühenden Pflanzen, die Larven leben entweder in den Stengeln krautiger Pflanzen oder in morschem Holz.





Stachelkäfer (Variimorda sp.)



 

Stachelkäfer Variimorda sp.
Stachelkäfer Variimorda sp.

07. 06. 08
Stachelkäfer
(Variimorda sp.)
Knapp 1 cm

07. 06. 08
Stachelkäfer
(Variimorda sp.)
Knapp 1 cm


 

In Mitteleuropa gibt es ca. 100 Arten Stachelkäfer, wovon die allermeisten nicht nach einem Foto unterschieden werden können. Die meisten Arten sind wärmeliebend und auf Blüten zu finden. Die Larven leben entweder in morschem Holz oder in Pflanzenstengeln.






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